Daily Briefing · Mittwoch, 21.10.2026

SpaceX dreht die Stimmung.

Starke Zahlen bei SpaceX und Super Micro beleben den KI-Handel, während Netflix enttäuscht und Meta heute Abend berichtet.

Termine

  • vorbörslich AT&T, Abbott, Southwest Airlines
  • Futures: Dow plus 0,07, S&P 0,24, Nasdaq 0,50 Prozent
  • 27./28. Oktober FOMC
  • Min. SchlussMeta
  • Min. SchlussTesla
  • Min. SchlussIBM

Was den Markt heute bewegt

SPACEXErster Gewinn als börsennotiertes Unternehmen, Umsatz plus 161 Prozent.

Die Aktie stieg vorbörslich 8 bis 9,4 Prozent. Musk bezeichnete eine Fusion mit Tesla als gute Idee; beide Unternehmen haben Sonderausschüsse gebildet, die die Möglichkeit prüfen, der kombinierte Marktwert läge bei rund 3,5 Bio. USD. Tesla legte vorbörslich 1,7 bis 2 Prozent zu und berichtet heute nach Schluss. Swissquote verweist auf das Potenzial im KI-Geschäft: Der Ausbau sei kapitalintensiv, und SpaceX verfüge über mehr Mittel als kleinere Wettbewerber, könnte bei zunehmendem Stress also Infrastrukturgeschäft übernehmen. Rocket Lab, Planet Labs und Intuitive Machines gewannen 2 bis 4 Prozent.

KI-NACHFRAGESuper Micro prognostiziert über Erwartung.

Die Aktie sprang 12,7 Prozent, nachdem der Server-Hersteller Umsatz und Marge für das laufende Quartal über den Analystenschätzungen in Aussicht gestellt hatte; HPE und Dell folgten mit je über 4 Prozent. Das wirkt direkt gegen die Sorgen der Vorwoche um die Profitabilität des KI-Ausbaus. CoreWeave, im Zentrum des Abverkaufs, lag 2,2 Prozent im Plus. Nvidia gewann 1,5 Prozent, Intel 2,3, AMD 1,8.

HALBLEITERDer SOX hinter acht Verlusttagen in Folge.

Der Philadelphia-Halbleiterindex verzeichnete die längste Verlustserie seit 18 Jahren und notiert trotz der kurzen Erholung am Montag auf einem Zweimonatstief. Am Dienstag übertraf der Dow mit einem Plus von fast 530 Punkten oder 1 Prozent sowohl S&P als auch Nasdaq, getragen von Gesundheitswerten und 3M; der Nasdaq schloss leicht tiefer.

NETFLIXDas langsamste Umsatzwachstum seit drei Jahren.

Die Aktie verlor über 6 Prozent, nachdem der Konzern einen schwächer als erwarteten Gewinnausblick für das vierte Quartal abgegeben hatte; wenige Tage zuvor war der Abbau von 6 Prozent der Belegschaft bekannt geworden.

MAKROÖl bleibt erhöht, die Fed trifft nächste Woche zusammen.

Brent notiert über 110 USD nahe einem Fünfmonatshoch, WTI stieg 1,25 Prozent auf 99,04. Die Daten der Vorwoche bestätigten, dass sich der Preisdruck über die Energieprodukte hinaus in die Wirtschaft ausbreitet, was für eine weitere Anhebung spricht. Goldman erwartet kurzfristig mehr Volatilität durch KI-Sorgen, Nahost und Zwischenwahlen, sieht Aktien bis zum Jahresende aber gestützt von den Gewinnen bei gleichzeitig leichterer Positionierung und niedrigeren Bewertungen. Die Risikobereitschaft liegt laut Goldman auf dem schwächsten Stand seit März.

Bildungsinhalt — keine Anlageberatung, kein Handelsvorschlag.

Weitere Briefings

Alle Briefings →